Frag nicht, was die vielen Piraten für dich tun können

Aktivität beats Kritik. Zumindest bei den Dingen, die auf die Beine gestellt werden. Es gilt das piratige Mandat: Wer etwas will, muss es tun.

Das Problem der Deutschen ist hier weiterhin ihre Staatsgläubigkeit, die meint: Für unsere Probleme hat der politische Apparat eine Lösung zu finden. Der Finger zeigt immer auf die da oben, die dies nicht getan haben. Dies übertrifft in vielen Fällen sogar das Konzept ‚Arbeitsteilung‘, denn die Einen, die ihren Alltag in diesem Land leben und die Anderen, die als Berufspolitiker das Ding als Service für dich schaukeln, ist gerade keine Teilung der Verantwortung. 

Klar gibt es Lebensleistungen im Sinne unserer Volkswirtschaft – über Kinder und Arbeit bis zu ehrenamtlichem sozialem Engagement und Unternehmertum. Die Kosten dieses Landes tragen wir gemeinsam. Doch die Arbeit der Politik war nie ein separater Bereich, sondern wirkt sich direkt auf unser aller Leben aus. Eine neue Beteiligungsgesellschaft würde hier zumindest mehr als nur die zynische Klage über die Regierung bedeuten.

Wir Piraten haben hier in den letzten Jahren als Konverter gewirkt: Die Unzufriedenen finden bei uns einen Ort, an dem sie ihren Frust wieder in konkrete Politik wandeln können. Unser Problem bleibt hier das „die PIRATEN“, die Behauptung einer homogenen Truppe, die wieder verstaubte Arbeitsteilung anbietet. Im Sinne von: Wir machen das für euch.

Das fördert nur wieder die alten, staatsgläubigen Reflexe.

Macht es euch nicht so gemütlich: Wir brauchen euch weiterhin, ihr politischen Menschen!

Get closer.

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